Bogdal 0202

»Mein wandern das wert immer zu

 Durch alle land on rast und rhu.

[. . .]

Mein plunder muß ich selbert tragen

In hitz, in kelt, gen thal und berg.

Niemandt mir geren gibt herberg.

Wo ich schleich etwan in ein hauß,

Seh man mich lieber gehn hinauß.

Man trawt mir nicht, wo ich hin kumb,

Und bin gantz unwert umb und umb.

Mit kaufen, verkaufen man mich scheucht.

Jungs und alts sich vor mir verkreucht.

Pawrn ir hund gar offt an mich hetschen.

Bald muß ich auß eim dorff mich fetschen.

Wo ich nachts uberkom ein stro,

Bin ich mit weib und kinden _


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»Ein böser Balg du gwißlich bist

 Und steckest voller arger List

Ich glaub nicht daß deins gleichen werd

Gefunden hie auff diser Erd.«


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»Hat uns der Teuffel bschissen heut

 Mit disen Hexen so unrein /

Mein Tag solls mir ein Witzgung sein /

Will fürhin kein Zügeinerin

Mehr fragen / weil sie solchen Gwin

Außtheilen / ich wollt daß sie all

Im Necker legen ohne zal.«


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» An Ehren du nicht sehr fromm bist /

Darneben auch gar faul wie Mist /

Schlaffest gern lang / und ungern spinnst /

Ist gleich verschleckt was du gewinnst /

Dann ein Weinschnäbelin du hast /

Ein Leckermäulin das nicht fast

Hoch anbeisset die grobe Speiß /

Derwegen du mit solcher weiß

Kein rechten Man bekriegen würst."


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»Wie sollt ich dir behülfflich sein?

Weil du so härt bist wie ein Stein /

Und gibst eh Gelt dem losen Gsind /

Dann armen Leuten Gottes Kind.«

 

»Ja daß du auch mir glogen hast /

Und den Zügeinerin nachlauffst /

Und suchst Rath wider Gottes Lehr /

So gib ich dir kein Heller mehr.

Büttel nimm dise Gulden zween /

Dem Heiligenpfleger trag sie hin /

[. . .]

Ihr Schelmen aber hört mein Wort /

Drollt euch für alle Teuffel fort /

Die Landsordnung unser Gesatz

Gibt solchem Gsind mit nichten platz.«


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»Herr Amptman wir seind Edelleut /

Und kommen her ein Weg gar weit /

Auß klein Egypten / siben Jar

Müssen wir bawen also bar

Das Elend / wann außlaufft die zeit /

Alsdann wir alle seind gefreyt /

Und kommen wider auß der Not /

Muß dann gleich rauß ein andre Rott.

Derhalben uns passieren laßt /

Den hohen Adel nicht so haßt.«


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»Was sagstu da von Edelleut /

Dem Teuffel ihr vil gleicher seit /

[. . .]

Vil Hurenwerck und Zauberey /

Vil rauben / morden mancherley /

Treibt ihr mit grossem Spott und Schand

Hin und wider in alle Land /«


„Lutanja mi jošte traju

C'jelim sv'jetom u beskraju.

[. . .]

Sam svoj pinklec svagda nosim

Sred planine, žege, leda.

Konaka mi nitko ne da.

Uđem li na čija vrata,

Izgone me kao tata.

Sumnjiče me svagdje jako,

Bezvrijedan sam itekako.

Ne daju mi nigdje tržit.

Nitko mi ni ruku pružit.

Seljaci me gone psima

Da iz sela odem njima.

Gdje na slami noćit daju,

Sa ženom sam k'o u raju.“


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„Ženetina ti si prava /

Podla, zlobna i lukava /

Diljem zemlje nitko ne bi

Naći mo'go sličnu tebi.


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„Baš nas je vrag udesio

Vještice nam dao hude /

Opomena to nek bude

Ciganke da nikad više

Ne pitam / jer zlo vratiše

Nek im plaća bude ljuta

I Neckar ih nek proguta.


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„Časna nisi nit' poštena /

Kao trut si l'jena žena /

Spavaš rado / radiš malo /

Sve pojedeš, skupljaš salo /

Usta tvoja piti traže /

Od posta im jelo draže /

A ti samo gladno žvači /

Na taj način nećeš naći

Čestitoga za se muža.


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„Pomoći ti lako nije /

Srce ti tvrd kamen krije /

Novcem častiš ološ svaku /

Ne daš Božjem siromahu.“

 

„K tomu si mi i lagala /

Za Cigankom potrčala /

Tražeć' savjet mimo Boga /

Novaca ti ne dam stoga.

Oružniče, dva guldena /

Crkvi nosi da su njena.

[. . .]

Počujte me vi skitnice /

Nek' vas nosi vrag s ulice /

Zakoni u našem kraju

Mjesta ološi ne daju.“


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„Mi smo plemstvo odvijeka /

Dolazimo izdaleka /

Iz Egipta malog / mora

Sedam ljeta bit pokora.

No kada za nas kucne čas /

I slobode nam dođe spas /

Čim nađemo svoju sreću /

Na pokoru drugi kreću/

Stog' nam proći dajte lasno /

Ne mrzite plemstvo časno."


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„Plemstvu vi baš niste vični /

Prije ste na vraga slični /

[. . .]

Svaki razvrat i čaranje /

Svaka pljačka / ubijanje /

Sramotna su vaša djela

Što upozna zemlja c'jela/“